Ein liebe auf dem zweiten Blick, die im Mühlviertel die Vollendung findet.

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Vieles kann man in Kreta finden. Schöne Buchten, einen unendlichen Horizont, einen Sonnenauf- und Untergang, der einem unter die Haut kriecht. Einige finden auch viele schöne Urlaubserinnerungen oder Inspiration. Doch Karl Ortner traf genau dort 1981 auf seine Ursula. Schweizerisches Bauernmädel trifft auf Vollblut Linzer-Stadtbua.

„Und dann waren wir in Salzburg, das Auto hielt an, war auf dem Weg nach Linz, und ich sagte noch zu ihr, ach komm, steig ein! Sonst seh ma uns ja nie wieder.“

Mutig und entschlossen, auch wenn Ursula nicht wusste was da wirklich auf sie zu kommt, fuhr sie mit ins Mühlviertel. Lernte in den 6 Wochen, Karl im Stoabloß-Haus so richtig kennen. Wenige Wochen, die ausreichten, ehe die Zwei wussten, dass sie es gemeinsam versuchen wollten. Kurz darauf fuhr Ursula mit Sack und Pack auch schon nach Österreich, folgte ihrem Herzen und ihrem Bauchgefühl. Nur um an der Grenze zu Vorarlberg komplett durch gefilzt zu werden.

„Ich, als braves Schweizer Mädel, war so geschockt, dass ich gefilzt wurde. Ich musste alles ausräumen, und meine Eltern haben mir ja allerlei mitgegeben“
So holprig der Start des Umzuges war, so entschlossen, stark und mutig waren die zwei. Beide hatten den gemeinsamen Traum von einer Landwirtschaft mit Schafen! Anfangs gab es immer wieder Menschen, die ihnen nicht nur den Vogel deuteten, sondern ihnen immer wieder prophezeiten, dass das sowieso nichts werden würde.
„A Schaf? Was wollt’s denn mit Schafen? Kann man die Schafe überhaupt melken? Was soll man den mit Schafen anfangen?“

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Doch Ursula und Karl, nutzten all diese Negativität und wandelten sie um in ihre Energien, in ihrem Mut, und in ihren Biss. Alles fing an mit einer handvoll Schafen und kompletter Handarbeit, während die Zwei noch nebenbei ihren Berufen nach gingen. Karl besuchte immer wieder Kurse für die Käserei, holte sich Tipps von Freunden und Bekannten. Mit den Jahren wurden es mehr und mehr Schafe, sowie es immer mehr verschiedene Arten von Käsesorten gab. Zwei willensstarke, unerschütterlichen Persönlichkeiten, wuchsen Jahr für Jahr über sich hinaus, und mehr und mehr zusammen.

Vom kleinen Betrieb, geführt von vier Händen, zum Bio-zertifizierten Schafbauer und Käsemacher mit mittlerweile 9 Angestellten. Ein Herzensprojekt, mit Herzensmenschen, die selbst sagen, ohne die Hilfe der Nachbarschaft, wären sie nie so weit gekommen. Die Handgriffe der Nachbarn, beim Sanieren des alten Vierkanters, bis hin zur alten Greindl-Oma, die Ursula alle zwei bis drei Tage bei einem Kaffee und einem Kuchen, die Schulter angeboten hat um die Sorgen, die Ängste loszulassen und wieder mit voller Energie durchzustarten.

„Ja, das Mühlviertel ist Heimat. Es ist endlos mit der Hügellandschaft und dazwischen sind all diese herzensguten, offenen und bodenständigen Menschen, die einfach immer da sind. Die Mühlviertler Alm ist mehr als unser Zuhause geworden. Hier gehören wir einfach hin, zwischen den Hügeln“

 

 

„Ja, das Mühlviertel ist Heimat. Es ist endlos mit der Hügellandschaft und dazwischen sind all diese herzensguten, offenen und bodenständigen Menschen, die einfach immer da sind. Die Mühlviertler Alm ist mehr als unser Zuhause geworden. Hier gehören wir einfach hin, zwischen den Hügeln"