365 Tage Weihnachten im Wohnzimmer

Homepage:
https://weihnachtsmuseum.jimdofree.com/

Email:

weihnachtsmuseum@aon.at

Adresse:
Harrachstal 43
4272 Weitersfelden
Österreich

„Dazöh ma wie des wor Weihnochten. I hob scho davo glesen, Sog wie is des gwesen? Wie woa Weihnochtn?“ – Georg Danzer hat es mit einem seiner Lieder schon auf den Punkt gebracht, dass sich die Traditionen und der Zauber um Weihnachten in den letzten Hundert Jahren stetig verändert hatten. Diesen Wandel kann man, dank einer entfachten Leidenschaft, in Harrachstal bewundern und sich in eine eigenen kleine, fast schon magische Weihnachtswelt entführen lassen. Ein Ort, der nicht allzu groß ist, an dem man doch gerne verweilt und in den Erinnerungen der eigenen Kindheit schwelgt. Das Weihnachtsmuseum von Franziska Winder. Ein Ort voller nostalgischer Erinnerungen. 365 Tage im Jahr ist hier die Weihnachtszeit, der rund letzten 100 Jahre.

„Es fing alles mit einer kleinen Schachtel voller Weihnachtsbaumschmuck an, die ich von meiner Mutter bekommen habe.“

Stück für Stück wuchs das Museum. Jahr für Jahr kamen neue Dinge, oder besser gesagt alte Schmuckstücke längst vergangener Weihnacht, hinzu. Generationenübergreifende Erinnerungen, von damals, bis heute, wie sich all das verändert hat. Frau Winder führt, nein entführt einem regelrecht in längst vergessene Kindheitserinnerungen, entzückt mit ihrer wohlig warmen Stimme das Gemüt, sodass es nicht lange dauert, dass die Besucher selbst am gemütlichen runden Tisch mitten im Museum, ihren Erinnerungen freien lauf lassen, und alle Anwesenden daran teilnehmen lassen. In kürzester Zeit, fühlt sich dieses Museum noch lebendiger, noch magischer an, dass man gerne jedes Fenster, jedes gesprochene Wort auf sich wirken lässt.

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Denn genau das ist es, was einem heute so sehr durch die Finger rinnt. Die kostbare, unbezahlbare Zeit. Zeit, die dort in diesem kleinen aber absolut feinen Museum nochmals deutlich in den Vordergrund rückt. Vielleicht weil ein älterer Herr von seiner Zeit spricht, als er noch ein kleiner Junge war, oder weil man sich, wenn man die Vögel auf dem Baum erblickt, mit den Glasfäden, dass genau zu diesem Weihnachten, als die Vögel ihren Platz auf der Tanne gefunden haben, es das letzte Fest mit der Urlioma war. Ja, die Frau Winder, hat es geschafft mit ihrer detailgetreuen Weihnachtswelt durch die Zeit, die Herzen ihrer Besucher zu öffnen, und den Wert längst vergangener Tage neu zu entdecken. 

Und wie war Weihnachten so bei Euch? 

"Ich schenke meinen Besuchern meine Zeit. Denn Zeit ist so kostbar für uns alle."

Franziska Winder